Montag, 29. Januar 2018

Rezension - Die Honigtröpfer: Tausendfürst

Die Honigtröpfer – Tausendfürst: Die Macht der Hönigtröpfer von Nick Finkler
ISBN: 978-3-745058819 / Verlag: epubli / Seitenanzahl: 528

Die Suche nach der Solid Yol geht endlich weiter!

In „Die Honigtröpfer – Tausendfürst“ von Nick Finkler erleben wir, wie die Reise auf der Suche nach dem sagenumwobenen Kriegsschiff, der Solid Yol, weiter geht. Der zweite Teil schließt sich direkt an den ersten Teil an und wir erleben, wie die zwei Reisegruppen, voller unterschiedlicher Charaktere, zusammen treffen.

Allerdings gestaltet sich das lang ersehnte Zusammentreffen etwas schwieriger als erwartet, da die Belagerung vor der Villa sehr stark ist. Caspar und seine Freunde werden zu Gefangenen und müssen sich erst aus dieser misslichen Lage befreien. Nachdem sie dies jedoch geschafft haben und in der Villa eintreffen ist die Freude aller groß. Schnell bildet sich eine große Runde und ein weiteres Vorgehen wird besprochen.

Nach einigen Verlusten und viel Kampf schaffen es die Freunde aus der Villa zu entkommen und die Suche nach der Solid Yol kann endlich vereint beginnen. Auf der Suche treffen die Freunde jedoch auf viel Widerstand und müssen immer mehr Verluste einstecken. In Angelswin herrscht Krieg und ausgerechnet dort müssen sie einen Schalter finden, den sie dringend für die Steuerung der Solid Yol benötigen.

Das selbst scheinbare Freunde in der Gruppe, nicht alle Karten offen legen, ahnt noch niemand.

Die Frage ist jedoch, werden unsere Helden, die unterschiedlicher nicht sein können die Solid Yol finden?

Ich weiß, dass diese Rezension sehr kryptisch ist, aber ich wollte einfach nicht zu viel verraten. :-)

Ich fand den ersten Teil der „Honigtröpfer“ bereits sehr gut, auch wenn die vielen Charaktere sehr verwirrend waren. Daher habe ich, bevor ich den zweiten Teil angefangen habe, mir das Personen-Verzeichnis aus dem ersten Teil zur Hand genommen und mich vorher noch einmal rein gelesen. So war der Sprung in den zweiten Teil etwas leichter.

Wobei ich (auch diesmal) die vielen verschiedenen Wesen und Orte sehr verwirrend fand. Diese fantasievolle Welt ist unglaublich komplex und die Namen sehr schwierig. Dies macht dieses Buch jedoch aus und es gefällt mir, beim Lesen ist es allerdings ein wenig hinderlich.

Auf jeden Fall geht der zweite Teil sehr spannend weiter und mit jeder Seite fiebert man mehr mit, ob die Freunde die Solid Yol finden werden oder nicht. Auf der Reise verlieren jedoch sehr, sehr viele Freunde und Reisegefährten ihr Leben. Es herrscht wirklich ein erbitterter Kampf und durch die vielen Tode spürt man immer mehr, wie gefährlich dieses Kriegsschiff ist. Eigentlich weiß man gar nicht welcher Fall der bessere wäre, das Schiff finden oder das es lieber für immer verschwunden bleibt...

Zum Ende des Buches habe ich mich allerdings immer mehr gefragt, worum es wohl im dritten Teil gehen wird. Wir erfahren zum Ende noch sehr viel, auf was wir uns im dritten Teil freuen können. Allerdings glaube ich, ich hätte das Buch bereits etwas früher beendet und nicht zu viel verraten. Wobei der Cliffhanger am Ende des Buches schon krass war :-D

Ich bin wirklich auf den dritten Teil gespannt und freue mich schon jetzt darauf, auch diesen Teil zu lesen.

Auch beim zweiten Teil, auf Grund der vielen Charaktere und komplizierter Namen, sowie dem etwas zu langem Ende, ziehe ich ein Herzchen ab.

Mein Fazit: 4 von 5 möglichen💜💜💜💜

Mittwoch, 17. Januar 2018

Rezension - Beißen will gelernt sein

„Beißen will gelernt sein“ von Katie MacAlister
ISBN: 978-3-802590696 / Verlag: LYX.digital / Seitenanzahl: 120

Zombies die Hilfe benötigen ihr „neues Leben" zu regeln, Vampir-Nachhilfe-Schüler und ein sexy Dunkler...

Ysabelle Raleigh führt ein nicht ganz so normales Leben. Ehrenamtlich hilft sie neu gewordenen
Zombies sich in ihrem „neuen Leben“ zurecht zu finden und dies in ihrer eigenen Wohnung, die sie sich mit ihrer Mitbewohnerin und einem Kontrollgeist teilt. Da sie von diesem Job nicht leben kann, unterrichtet sie nebenbei auch noch Nachhilfeschüler.

Das ihr neuster Nachhilfeschüler ein „Dunkler“, also ein Vampir, ist überrascht sie jedoch sehr. Zudem die Nanny dieses Jungen bei ihrer Ankunft flüchtet. Damien ist der festen Überzeugung das ein anderer Dunkler namens Sebastian ihn umbringen will. Dass dieser Sebastian, genau dieser große, Unbekannte ist, den Ysabelle noch vor kurzem geküsst hat, als er ihr das Leben vor einem Dämon gerettet hat, ahnt sie noch nicht...

Als jedoch plötzlich Zombies, Sebastian und ein Dämon vor der Tür stehen, ahnt Ysabelle das es etwas holprig werden könnte.

„Beißen will gelernt sein“ ist eine süße, spannende Kurzgeschichte aus der Dunklen-Reihe von Katie MacAlister. Wir treffen bekannte Personen aus den bisherigen Büchern wieder und auch, wenn es nur ein kurzes Vergnügen ist, ist es genauso schön, wie die anderen Geschichten.

Perfekt für Zwischendurch! :-)

Mein Fazit: 4 von 5 möglichen 💜💜💜💜


Dienstag, 16. Januar 2018

Rezension - Wolkenschloss

„Wolkenschloss“ von Kerstin Gier
ISBN:  978-3-8414-4021-1 / Verlag: FJB / Seitenanzahl: 464 / Altersempfehlung: 16 - 17 u. aufwärts ;-)

Willkommen im gemütlichsten und schönsten Hotel, welches es in den Bergen gibt! 
Mit ein paar kleinen und großen Geheimnissen :-)

Im Wolkenschloss lernen wir viele tolle, lustige, nervige und spannende Personen und Tiere kennen, die alle
eine kleine Geschichte zu erzählen haben. Allen voran unsere Hauptprotagonistin Fanny Funke. Fanny absolviert ein Jahrespraktikum im Hotel, nachdem sie kurzer Hand ihr Abi einfach mal geschmissen hat.

Sie freut sich einmal fernab von Deutschland zu sein und liebt das Hotel von Anfang an. Manche der Hotelangestellten, wie Fräulein Müller oder sogar einer der Hoteldirektoren, sind zwar nicht so nette Zeitgenossen, aber trotzdem fühlt sie sich wohl.

Kurz vor Weihnachten füllt sich nun das Hotel mit Stammgästen und neuen Gästen mit vielen Kindern. So wird Fanny von ihren üblichen Jobs abgezogen und mit zur Kinderbetreuung eingeteilt. Wäre da nicht der besonders nervige 9-jährige Don, wäre es wirklich eine schöne Beschäftigung. Aber neben Don gibt es zum Glück noch einige liebe Kinder und die Hotelgäste wachsen Fanny schnell ans Herz.

Als Ben, der Sohn des Hoteldirektors für die Ferien eintrifft, um dort zu arbeiten, versprechen die nächsten Wochen besonders interessant zu werden. Wie interessant, ahnt Fanny allerdings nicht.

Eine reiche russische Familie im Hotel, ein ziemlich teures Schmuckstück und viele Kinder reicher Eltern... wenn da mal nicht ärger vorprogammiert ist... und Fanny ist mittendrin! Mit Ben, dem Sohn des Hoteldirektors und dem süßen Gast, der an Hausfassaden entlang klettert....

So, das ist eine ziemlich grobe Fassung von dem Buch, denn ich möchte einfach nicht zuviel verraten! Wenn man das Buch liest, ist es wirklich so, als wäre man Gast im Hotel. Sei es auf einen Cappuccino mit dem Concierge oder beim Füttern der sieben Hugo´s ;-)

Dass das Hotel gar nicht "Wolkenschloss" heißt, ist eigentlich allen egal :-D

Am Anfang dachte ich ehrlicherweise erst, dass sich die Story ein wenig zieht, aber dann kommt man wirklich gut ins Buch rein und fühlt sich ein wenig in die weihnachtliche Zeit letztes Jahr zurück versetzt! Man lernt, wie Fanny, die einzelnen Hotelgäste und Angestellten kennen und lieben. Bei dem Ende war ich allerdings sehr überrascht, aber psst....

Viel Spaß beim lesen, es lohnt sich!
Wie immer, bei Kerstin Gier!

Mein Fazit: 5 von 5 möglichen💜💜💜💜💜



Sonntag, 7. Januar 2018

1. Rezension 2018 - Die Wellington Saga: Verlangen

"Die Wellington Saga: Verlangen" von Nacho Figueras
ISBN: 978-3-7341-0374-2 / Verlag: blanvalet / Seitenanzahl: 320

Eine junge Frau, die einfach nur zu ihrer Familie gehören will....

Antonia Black ist Hufschmiedin und liebt ihren Job. Umso glücklicher ist sie für die Del Campos arbeiten zu können, denn die Del Campos sind nicht nur begnadete Polo-Spieler sondern auch ihre Familie. Ihr Leben lang dachte Antonia, dass die Familie ihres Vaters nichts mit ihr zu tun haben will, da sie das Kind einer Affäre ist.

Als ihr Vater jedoch stirbt erfahren die Brüder Del Campo durch sein Testament, dass es Antonia überhaupt gibt und somit macht sich Alesandro Del Campo sofort auf den Weg, um seine Schwester zu finden und zu sich zu holen.

Somit beginnt für Antonia ein neues Leben, sie kann als Hufschmiedin arbeiten und hat plötzlich mehr Familie, als nur ihre sprunghafte Mutter. Die einzige, die sich nicht mit ihr anfreunden kann ist Pilar Del Campo, die Mutter ihrer Brüder...

Aber vielleicht kann sie die uneheliche Tochter ihres Mannes irgendwann akzeptieren?

Enzo hingegen arbeitet seit Jahren für die Del Campos als „piloto“ und kümmert sich nicht nur liebevoll um die Pferde, sondern auch ab dem ersten Tag um Antonia. Das er für sie mehr, als nur Freundschaft empfindet darf sie niemals erfahren, denn eine Beziehung unter Kollegen und dann noch mit der Schwester seiner Chefs darf nicht sein...

Zudem lässt seine Vergangenheit das nicht zu, oder doch?

Im dritten Teil der „Wellington Saga“ lernen wir Antonia und Enzo kennen, die im Grunde füreinander bestimmt scheinen, wären da nicht die Geister der Vergangenheit.... 
 
Ich mochte beide Protagonisten von Anfang an, teilweise kannte man sie schon aus den vorherigen Bänden, in denen es um die Brüder ging, aber auch diesmal konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen!

Man hofft die ganze Zeit auf ein Happy End für Antonia und Enzo, ist sich jedoch nicht sicher, ob sie ihre Vergangenheit wirklich überwinden können. Bei den ganzen knisternden Momenten zwischen ihr und Enzo, hofft man es jedoch wirklich sehr ;-)

Und am Ende des Buches wird man auch noch etwas reingelegt, finde ich zumindestens! Somit habe ich das Buch mit einem großen „Schmunzeln“ beendet!

Vielen Dank an das Bloggerportal, die mir dieses Buch zur Verfügung gestellt haben! Leider konnte ich es wirklich erst lange, nachdem ich es erhalten hatte lesen, aber manchmal kommt man nicht zum lesen wegen Beruf, Krankheit, Familie und noch einer Leseflaute!

Aber ich habe mit der „Wellington Saga“ das Jahr gestartet und besser konnte der Start nicht sein!

Mein Fazit: 5 von 5 möglichen 💜💜💜💜💜