Samstag, 17. Februar 2018

Rezension - Die Liebe ist ein schlechter Verlierer

„Die Liebe ist ein schlechter Verlierer“ von Katie Marsh
ISBN: 978 - 3453359024 / Verlag: Diana / Seitenanzahl: 410

Ein Schlaganfall kann alles verändern...

Hannah und Tom waren einmal sehr glücklich, dies ist allerdings schon länger her. Hannah fühlt sich in ihrem eigentlichen Traumjob als Lehrerin nicht mehr wohl und Tom ist der klassische Workaholic,
ein Anwalt der eigentlich auf der Karriereleiter aufsteigen will.

Das Hannah in ihrem Job gar nicht mehr glücklich ist merkt Tom überhaupt nicht und auch das Tom eventuell an seinem Job zweifelt, merkt auch Hannah nicht. Sobald einmal beide zu Hause sind streiten sie sich und keiner ist mehr glücklich. Nach einer langen Tortur der Traurigkeit und Zweifel will Hannah nun einen Schlussstrich ziehen und ihren Traum etwas zu bewirken verwirklichen, Sie will sich von Tom trennen und nach Tansania gehen.

Eine Nacht verändert jedoch alles. Plötzlich wacht Hannah auf und findet Tom auf dem Fußboden wieder, bereits die Sanitäter vermuten, dass er einen Schlaganfall erlitten hat. Ab diesem Zeitpunkt ist Hannah eins klar, sie kann ihren Traum nicht verwirklichen und muss bei Tom bleiben, er braucht sie.

Somit beginnt für beide ein völlig anderes Leben als geplant. Tom kann sich kaum bewegen und fürchtet das Hannah ihn verlassen wird und Hannah gibt alles auf und fühlt sich eingesperrt. Das sie sich beide durch diesen Schlaganfall neu kennen lernen können, ahnen sie noch nicht, auch nicht, dass alte Gefühle hochkommen könnten....

Ich fand dieses Buch unglaublich toll und bedanke mich herzlich beim Bloggerportal für dieses Leseexemplar! Vor einiger Zeit habe ich bereits „Du erinnerst mich an Morgen“ von Katie Marsh lesen dürfen und fand das Buch unglaublich gefühlvoll und intensiv. „Die Liebe ist ein schlechter Verlierer“ hat mich wieder genauso begeistert. Man erlebt und fühlt die Ereignisse von Tom und Hannah regelrecht mit und dank der Rückblicke, die beschreiben wie Tom und Hannah sich kennengelernt haben, taucht man immer tiefer in ihre Welt ab.

Ich finde Katie Marsh hat die Personen und die Gefühle die bei einem Schlaganfall anfallen müssen sehr gut beschrieben und hat auch die Begleitpersonen nicht außer acht gelassen. Zudem ist es ihr wirklich toll gelungen die Rückblicke, die nach jedem Kapitel vorhanden sind, mehr und mehr in die Wirklichkeit zu führen, sodass es am Ende ein großes ganzes war.

Bei dem Ende musste ich erst weinen und dann schmunzeln. Einerseits hätte ich gerne noch mehr erfahren, aber andererseits bleibt dank diesem Ende der Fatansie keine Grenzen gesetzt. Es war ein sehr gefühlvolles Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte.

Ich kann es nur jedem empfehlen und freue mich auf weitere Werke von Katie Marsh!

Mein Fazit: 5 von 5 möglichen 💜💜💜💜💜

Donnerstag, 15. Februar 2018

Rezension - Morgenland. Die Geschichte einer Lieber auf der Flucht

„Morgenland – Die Geschichte einer Lieber auf der Flucht“ von Luise Rist
ISBN: 978-3-641197193 / Verlag: cbt / Seitenanzahl: 288 / Altersempfehlung: ab 14

Ein aktuelles Thema, dass es Jugendlichen vielleicht näher bringt.

Frida will ihren Liebeskummer vergessen und Flüchtlingen helfen, allerdings kommt alles anders als
erwartet!

Frida ist jung und verspürt gerade großen Liebeskummer, da ihr Freund sich von ihr getrennt hat. Um sich abzulenken und anderen helfen zu können entscheidet sie sich nach Serbien zu reisen um dort eine Organisation zu unterstützen und Flüchtlingen zu helfen.

Sie weiß, wie schlimm eine Flucht oder eine Abschiebung sein kann, da sie bereits eine Abschiebung bei ihrer Freundin miterleben musste. Somit reist Frida ganz allein nach Serbien und dann kommt alles anders als gedacht. Nachdem ihre Ankunft komplett anders verläuft als erwartet sucht sie sich ein Hotel um dort erst einmal Unterschlupf zu finden. Am nächsten Tag versucht sie Flüchtlingen am Bahnhof zu helfen und trifft dort auf Ali.

Ali stammt aus Afghanistan und ist bereits lange auf der Flucht. Frida fühlt sich direkt zu ihm hingezogen und möchte ihn besser kennen lernen. Als Ali jedoch weiter ziehen möchte um illegal nach Ungarn zu gelangen beschließt sie ihn zu begleiten und somit beginnt ein Abenteuer für Frida, mit dem sie nicht gerechnet hat und sie an ihre Grenzen bringen wird.

Auf ihrer Reise lernt Frida viele interessante und auch furchteinflößende Menschen kennen und erlebt hautnah, wie es sich anfühlt, auf der Flucht zu sein.

Ich habe dieses Buch vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen und war sehr gespannt darauf. Da das Thema Flüchtlinge zur Zeit überall zu finden ist, fand ich es interessant ein Jugendbuch über dieses Thema zu lesen.

Am Anfang fiel es mir jedoch etwas schwer in dieses Buch hinein zu finden und nach und nach waren mir Frida´s Entscheidungen und Vorgehensweisen nicht immer ganz klar. Sie ist mit Ali auf der Flucht und ihr geht es wirklich schlecht und angeblich haben sie keinen Ausweg, doch eigentlich ist Frida deutsch, auch ohne Pass, müsste dies ihr anzusehen sein und sie hätte jederzeit ihre Mutter anrufen können.

Dies fand ich allerdings eh etwas seltsam, welche Mutter lässt ihre junge Tochter alleine nach Serbien reisen und wundert sich nicht, dass diese sich nicht meldet? Auch Frida´s beste Freundin scheint dies nicht zu verwundern und es handelt sich hier um einige Tage. Als Frida dann zu Hause ist nimmt ihre Mutter ihre Geschichte ganz locker auf....

Zudem ist die „Liebesgeschichte“ zwischen Ali und Frida sehr zurück haltend und das durchgehend. Am Anfang kann ich dies verstehen, doch zum Ende hin hätte ich etwas anderes erwartet und nachdem Ali sich etwas seltsam verhalten hat ist plötzlich alles wieder gut?

Mein Fazit zu diesem Buch ist ziemlich zweigeteilt. Ich glaube die Autorin hat wirklich lange recherchiert, wie sich die Menschen auf der Flucht fühlen müssen und wie dies so vor sich geht und diese Passagen fand ich sehr interessant und beängstigend. Die Liebesgeschichte hat mir allerdings weniger gefallen und irgendwie konnte der Funke nicht überspringen.

Vielleicht lag dies aber auch etwas an Frida selbst.

Generell denke ich, dass das Buch einigen Jugendlichen helfen könnte das Thema Flüchtlinge mehr zu verstehen.

Mein Fazit: 3 von 5 möglichen 💜💜💜

Montag, 5. Februar 2018

Rezension - Nelkenliebe

"Nelkenliebe" von Anja Saskia Beyer
ISBN: 978-1503949348 / Verlag: Tinte & Feder / Seitenanzahl: 316

Eine Tochter, die die letzten Wünsche ihres Vaters erfüllen will...

Katharina war schon immer ein Papa-Kind und hat eine enge Bindung zu ihm, als sie nun erfährt, dass er einen Tumor im Kopf hat, der vermutlich nicht geheilt werden kann, bricht eine Welt für sie zusammen. Sie will noch soviel Zeit wie möglich mit ihm verbringen, doch er hat einen anderen Plan.

Gerd wünscht sich für seine Tochter ein Leben voll Liebe und Kindern. In Arne sieht er bisher auch
seinen perfekten Schwiegersohn und Katharina bejaht dies auch. Somit kann Katharina einen der letzten Wünsche ihres Vaters mit Sicherheit erfüllen, denn er möchte ihre Hochzeit miterleben. Arne weiß dies zwar noch nicht, aber sie lieben sich ja schließlich....

Den zweiten Wunsch von Gerd zu erfüllen wird etwas schwieriger. Katharina erfährt von ihrem Vater, dass er eine Frau vor ihrer Mutter mehr als alles andere geliebt hat, Marisa. Gerd lernte Marisa in Portugal kennen und lieben und blieb für sie dort. Was eigentlich ein kleiner Trip nach der Schule werden sollte, wurde zu einem großen Lebensabschnitt für Gerd und seine Zukunft mit Marisa stand eigentlich fest. Doch eines Tages verschwand sie spurlos und als sie nach langer Zeit wieder auftauchte, bat sie Gerd zurück nach Deutschland zu gehen, ohne sie. Sie hätten keine gemeinsame Zukunft. Dies hat Gerd nie ganz losgelassen und bevor er diese Welt verlässt, möchte er erfahren, welche Beweggründe Marisa hatte.

Während Gerd sich weiteren Untersuchungen unterzieht und Zeit mit seiner geliebten Frau verbringt machen Katharina und Arne sich auf die Reise nach Portugal um nach Marisa zu suchen. Das diese Suche sich als sehr schwierig und sehr emotional erweisen wird, ahnt noch niemand. Doch durch diese Reihe lernt Katharina nicht nur ihren Vater besser kennen, sondern auch das Leben und sich selbst.

Und Nuno, den interessanten Surfer-Boy der ihnen den Camper, mit dem sie durch Portugal reisen, vermietet. Ein Camper, kein Hotel und nur unterwegs, so gar nicht der Urlaub, den Arne gerne hätte...

Ich habe Nelkenliebe bei einer Leserunde auf Lovelybooks gewonnen und habe eine schöne Geschichte mit viel Liebe erwartet und soviel mehr bekommen. Dieses Buch hat mich zutiefst erschüttert, zum Lachen und zum Weinen gebracht und mich hungrig auf Törtchen gemacht. Wir erleben nicht nur wie Katharina ihren Vater besser kennen lernt, sondern erleben auch hautnah die Geschichten von Gerd und Marisa. So schön und zart die Liebe zu Anfang war, so plötzlich und hart wurde sie getrennt.

Zudem erfährt man etwas für die Nelkenrevolution in Portugal, dies ist sehr interessant, aber auch erschütternd... Portugal hingegen wird so traumhaft beschrieben, dass man das Gefühl hat selbst mit Katharina durch die kleinen Gassen zu gehen und es macht Lust auf Urlaub.

Am Ende des Buches finden wir sogar noch 2 süße Rezpete, die ich auf jeden Fall einmal ausprobieren werden :-)

Das Buch hat für mich eine eindeutige Botschaft: Lebe im Hier und Jetzt!
Das Leben kann viel zu schnell vorbei sein und man sollte es genießen und sich nicht zu sehr über etwas aufregen, an dem man eventuell nix ändern kann oder es einfach nichts bringt.

Vielen Dank, dass ich mitmachen durfte!

Mein Fazit: 5 von 5 möglichen 💜💜💜💜💜

Samstag, 3. Februar 2018

Lesemonat Januar

Es ist der 3. Februar 2018 und somit ist der Lesemonat Januar auch schon vorbei. Wie die Zeit vergeht....

Im Januar habe ich es geschafft 4 tolle Bücher zu lesen und sie haben mir alle 4 gefallen! :-)

In "Die Wellington Saga - Verlangen" fand diese Reihe einen schönen Abschluss, es war wieder sehr gefühlvoll und voller Polo! Seit ich diese Bücher gelesen habe finde ich den Sport noch interessanter!

Vielen Dank an das Bloggerportal, für dieses tolle Buch!

Als nächstes habe ich im Januar "Das Wolkenschloss" von Kerstin Gier gelesen und liebe es! Am Anfang des Buches habe ich allerdings befürchtet, es könnte sich etwas ziehen, aber dann war ich plötzlich mitten im Hotelleben und möchte nächstes Jahr bitte im Winterurlaub dorthin! Das Buch ist auch etwas besonderes für mich, weil es signiert ist! Eine Arbeitskollegin von mir war letztes Jahr auf einer Lesung in Bonn und war so lieb mir ein signiertes Exemplar mitzubringen! *hihi*

Wolltet ihr schon immer einen e-Book-Reader haben?
Ich habe mich jahrelang erfolgreich dagegen gewährt, bis ich dann feststellen musste, dass es einige Fortsetzungen oder Kurzgeschichten von meinen Lieblingsautoren nur noch als e-Book gibt. Daraufhin hat mein Freund mir (schon vor 2 Jahren) einen Tolino geschenkt und ich liebe ihn! Dank meinem Freund konnte ich somit im Januar eine Kurzgeschichte von Katie MacAlister lesen. "Beißen will gelernt sein" gehört zu ihrer Vampir-Serie, die ich liebe und auch diese süße, kurze Geschichte war sehr schön und perfekt für zwischendurch.

Als letztes habe ich im Januar "Die Honigtröpfer - Tausendfürst" von Nick Finkler gelesen. Letztes Jahr konnte ich schon den ersten Teil, dank einem Gewinnspiel auf Instagram, lesen und als ich dieses Jahr gefragt worden bin, ob ich auch den nächsten Teil lesen will war die klare Antwort ein "Ja!".

Diese schöne Fantasygeschichte hat mich wieder voll in ihren Bann gezogen, allerdings wieder mit vielen Charakteren und schwierigen Namen. Ich finde beim lesen muss man sich etwas Zeit nehmen, aber es lohnt sich wirklich sehr!!

4 tolle Bücher im Januar, so ist das Lesejahr gut gestartet und kann gerne so weiter gehen!
Ich glaube am besten von allen Büchern hat mir Kerstin Gier gefallen, aber wie könnte man die Geschichten von Kerstin Gier auch nicht lieben!
Aber auch alle anderen fand ich toll!

Lesemonat Januar:
  • "Die Wellington Saga - Verlangen" von Nacho Figueras
  •  "Das Wolkenschloss" von Kerstin Gier
  •  "Beißen will gelernt sein" von Katie MacAlister
  •  "Die Honigtröpfer - Tausendfürst" von Nick Finkler
Wie immer findet ihr zu allen Büchern die Rezensionen auf meinem Blog oder z.B. auf Lovelybooks und kurze Eindrücke auf Instagram!

Ich freue mich schon jetzt auf die nächsten Bücher!

Bis bald,
eure Sarah :-) 

Montag, 29. Januar 2018

Rezension - Die Honigtröpfer: Tausendfürst

Die Honigtröpfer – Tausendfürst: Die Macht der Hönigtröpfer von Nick Finkler
ISBN: 978-3-745058819 / Verlag: epubli / Seitenanzahl: 528

Die Suche nach der Solid Yol geht endlich weiter!

In „Die Honigtröpfer – Tausendfürst“ von Nick Finkler erleben wir, wie die Reise auf der Suche nach dem sagenumwobenen Kriegsschiff, der Solid Yol, weiter geht. Der zweite Teil schließt sich direkt an den ersten Teil an und wir erleben, wie die zwei Reisegruppen, voller unterschiedlicher Charaktere, zusammen treffen.

Allerdings gestaltet sich das lang ersehnte Zusammentreffen etwas schwieriger als erwartet, da die Belagerung vor der Villa sehr stark ist. Caspar und seine Freunde werden zu Gefangenen und müssen sich erst aus dieser misslichen Lage befreien. Nachdem sie dies jedoch geschafft haben und in der Villa eintreffen ist die Freude aller groß. Schnell bildet sich eine große Runde und ein weiteres Vorgehen wird besprochen.

Nach einigen Verlusten und viel Kampf schaffen es die Freunde aus der Villa zu entkommen und die Suche nach der Solid Yol kann endlich vereint beginnen. Auf der Suche treffen die Freunde jedoch auf viel Widerstand und müssen immer mehr Verluste einstecken. In Angelswin herrscht Krieg und ausgerechnet dort müssen sie einen Schalter finden, den sie dringend für die Steuerung der Solid Yol benötigen.

Das selbst scheinbare Freunde in der Gruppe, nicht alle Karten offen legen, ahnt noch niemand.

Die Frage ist jedoch, werden unsere Helden, die unterschiedlicher nicht sein können die Solid Yol finden?

Ich weiß, dass diese Rezension sehr kryptisch ist, aber ich wollte einfach nicht zu viel verraten. :-)

Ich fand den ersten Teil der „Honigtröpfer“ bereits sehr gut, auch wenn die vielen Charaktere sehr verwirrend waren. Daher habe ich, bevor ich den zweiten Teil angefangen habe, mir das Personen-Verzeichnis aus dem ersten Teil zur Hand genommen und mich vorher noch einmal rein gelesen. So war der Sprung in den zweiten Teil etwas leichter.

Wobei ich (auch diesmal) die vielen verschiedenen Wesen und Orte sehr verwirrend fand. Diese fantasievolle Welt ist unglaublich komplex und die Namen sehr schwierig. Dies macht dieses Buch jedoch aus und es gefällt mir, beim Lesen ist es allerdings ein wenig hinderlich.

Auf jeden Fall geht der zweite Teil sehr spannend weiter und mit jeder Seite fiebert man mehr mit, ob die Freunde die Solid Yol finden werden oder nicht. Auf der Reise verlieren jedoch sehr, sehr viele Freunde und Reisegefährten ihr Leben. Es herrscht wirklich ein erbitterter Kampf und durch die vielen Tode spürt man immer mehr, wie gefährlich dieses Kriegsschiff ist. Eigentlich weiß man gar nicht welcher Fall der bessere wäre, das Schiff finden oder das es lieber für immer verschwunden bleibt...

Zum Ende des Buches habe ich mich allerdings immer mehr gefragt, worum es wohl im dritten Teil gehen wird. Wir erfahren zum Ende noch sehr viel, auf was wir uns im dritten Teil freuen können. Allerdings glaube ich, ich hätte das Buch bereits etwas früher beendet und nicht zu viel verraten. Wobei der Cliffhanger am Ende des Buches schon krass war :-D

Ich bin wirklich auf den dritten Teil gespannt und freue mich schon jetzt darauf, auch diesen Teil zu lesen.

Auch beim zweiten Teil, auf Grund der vielen Charaktere und komplizierter Namen, sowie dem etwas zu langem Ende, ziehe ich ein Herzchen ab.

Mein Fazit: 4 von 5 möglichen💜💜💜💜

Mittwoch, 17. Januar 2018

Rezension - Beißen will gelernt sein

„Beißen will gelernt sein“ von Katie MacAlister
ISBN: 978-3-802590696 / Verlag: LYX.digital / Seitenanzahl: 120

Zombies die Hilfe benötigen ihr „neues Leben" zu regeln, Vampir-Nachhilfe-Schüler und ein sexy Dunkler...

Ysabelle Raleigh führt ein nicht ganz so normales Leben. Ehrenamtlich hilft sie neu gewordenen
Zombies sich in ihrem „neuen Leben“ zurecht zu finden und dies in ihrer eigenen Wohnung, die sie sich mit ihrer Mitbewohnerin und einem Kontrollgeist teilt. Da sie von diesem Job nicht leben kann, unterrichtet sie nebenbei auch noch Nachhilfeschüler.

Das ihr neuster Nachhilfeschüler ein „Dunkler“, also ein Vampir, ist überrascht sie jedoch sehr. Zudem die Nanny dieses Jungen bei ihrer Ankunft flüchtet. Damien ist der festen Überzeugung das ein anderer Dunkler namens Sebastian ihn umbringen will. Dass dieser Sebastian, genau dieser große, Unbekannte ist, den Ysabelle noch vor kurzem geküsst hat, als er ihr das Leben vor einem Dämon gerettet hat, ahnt sie noch nicht...

Als jedoch plötzlich Zombies, Sebastian und ein Dämon vor der Tür stehen, ahnt Ysabelle das es etwas holprig werden könnte.

„Beißen will gelernt sein“ ist eine süße, spannende Kurzgeschichte aus der Dunklen-Reihe von Katie MacAlister. Wir treffen bekannte Personen aus den bisherigen Büchern wieder und auch, wenn es nur ein kurzes Vergnügen ist, ist es genauso schön, wie die anderen Geschichten.

Perfekt für Zwischendurch! :-)

Mein Fazit: 4 von 5 möglichen 💜💜💜💜


Dienstag, 16. Januar 2018

Rezension - Wolkenschloss

„Wolkenschloss“ von Kerstin Gier
ISBN:  978-3-8414-4021-1 / Verlag: FJB / Seitenanzahl: 464 / Altersempfehlung: 16 - 17 u. aufwärts ;-)

Willkommen im gemütlichsten und schönsten Hotel, welches es in den Bergen gibt! 
Mit ein paar kleinen und großen Geheimnissen :-)

Im Wolkenschloss lernen wir viele tolle, lustige, nervige und spannende Personen und Tiere kennen, die alle
eine kleine Geschichte zu erzählen haben. Allen voran unsere Hauptprotagonistin Fanny Funke. Fanny absolviert ein Jahrespraktikum im Hotel, nachdem sie kurzer Hand ihr Abi einfach mal geschmissen hat.

Sie freut sich einmal fernab von Deutschland zu sein und liebt das Hotel von Anfang an. Manche der Hotelangestellten, wie Fräulein Müller oder sogar einer der Hoteldirektoren, sind zwar nicht so nette Zeitgenossen, aber trotzdem fühlt sie sich wohl.

Kurz vor Weihnachten füllt sich nun das Hotel mit Stammgästen und neuen Gästen mit vielen Kindern. So wird Fanny von ihren üblichen Jobs abgezogen und mit zur Kinderbetreuung eingeteilt. Wäre da nicht der besonders nervige 9-jährige Don, wäre es wirklich eine schöne Beschäftigung. Aber neben Don gibt es zum Glück noch einige liebe Kinder und die Hotelgäste wachsen Fanny schnell ans Herz.

Als Ben, der Sohn des Hoteldirektors für die Ferien eintrifft, um dort zu arbeiten, versprechen die nächsten Wochen besonders interessant zu werden. Wie interessant, ahnt Fanny allerdings nicht.

Eine reiche russische Familie im Hotel, ein ziemlich teures Schmuckstück und viele Kinder reicher Eltern... wenn da mal nicht ärger vorprogammiert ist... und Fanny ist mittendrin! Mit Ben, dem Sohn des Hoteldirektors und dem süßen Gast, der an Hausfassaden entlang klettert....

So, das ist eine ziemlich grobe Fassung von dem Buch, denn ich möchte einfach nicht zuviel verraten! Wenn man das Buch liest, ist es wirklich so, als wäre man Gast im Hotel. Sei es auf einen Cappuccino mit dem Concierge oder beim Füttern der sieben Hugo´s ;-)

Dass das Hotel gar nicht "Wolkenschloss" heißt, ist eigentlich allen egal :-D

Am Anfang dachte ich ehrlicherweise erst, dass sich die Story ein wenig zieht, aber dann kommt man wirklich gut ins Buch rein und fühlt sich ein wenig in die weihnachtliche Zeit letztes Jahr zurück versetzt! Man lernt, wie Fanny, die einzelnen Hotelgäste und Angestellten kennen und lieben. Bei dem Ende war ich allerdings sehr überrascht, aber psst....

Viel Spaß beim lesen, es lohnt sich!
Wie immer, bei Kerstin Gier!

Mein Fazit: 5 von 5 möglichen💜💜💜💜💜